Es beginnt 1963.

Theo Förch gründet eine Schraubenhandlung.

Logo_Schraube_FoerchTheo Förch hat als Ingenieur beim legendären Motorenhersteller NSU eine gut dotierte, aussichtsreiche Stellung. Aber ein Gedanke lässt den Sohn eines Landwirts aus Kochertürn nicht mehr los: Wenn immer mehr Autos gebaut werden, dann haben auch immer mehr Kfz-Werkstätten alle Hände voll zu tun. Der Bedarf an Schrauben und anderen Kleinteilen wird drastisch ansteigen. Theo Förch erkennt diese Chance. Und er ist ambitioniert genug, sie zu ergreifen. Zum 01.01.1963 gründet er seine Schraubenhandlung: die Theo Förch OHG.

Der erste Firmensitz: eine Scheune auf dem elterlichen Anwesen in Kochertürn. Sie ist Lagerraum und Büro zugleich. Und leider auch: unbeheizt. Harte Zeiten für Theo Förch und seine Mitstreiter. Jede Mark wird zweimal umgedreht, eingehendes Verpackungsmaterial gesammelt und wieder verwendet. Der Fuhrpark am Standort des Unternehmens besteht im Wesentlichen aus dem Traktor des Bruders. Bodenständigkeit ist Trumpf. Aber die Rechnung geht auf. Die Schrauben finden ihre Abnehmer. Und es werden schwarze Zahlen geschrieben. Von Anfang an.

Unweit der Scheune, in der alles begann, liegt heute die Zentrale eines international erfolgreichen Konzerns. 2.100 Mitarbeiter, davon 1.300 im Außendienst, 17 Ländergesellschaften, rund 300 Millionen Euro Konzernumsatz p. a., davon über 175 Mio. Euro in Deutschland  - Eckdaten einer großartigen Erfolgsgeschichte.

2007 wurde Theo Förch mit der Wirtschaftsmedaillie des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet, welche als Anerkennung für beispielhafte Verdienste um die Wirtschaft des Landes vergeben wird.